Meerwasser-Entsalzung

Auf der Suche nach einer wirtschaftlichen Lösung aus Meerwasser, Wasser für die landwirtschaftliche Nutzung zu generieren, sind wir fündig geworden. Die Zielorientierung ist Wüstenbegrünung auf dem wirtschaftlichsten Weg begleiten zu können und das mit möglich einfachen Mitteln. Nach den Anregungen von Schauberger haben wir versucht die Natur zu kapieren und das dann zu kopieren. Deshalb geht es in dieser Systematik im Schwerpunkt auch nicht um Verdampfung sondern um Verdunstung, die interessante Alternativen und unvorstellbare Ergebnisse liefert.  Verschiedene Wasserwandlungssysteme benötigen eine zusätzliche Energiebereitstellung von etwa 280 W/l Wasser in Form von elektrischem Strom, den wir bereitstellen müssen, um Trink- und Nutzwasser aus Meerwasser zu lösen. Wir haben bei unseren Systemen diesen Wert auf 1 W/l gesenkt und in abgewandelten Anwendungsbeispielen werden maximal 5 W/l erwartet. Das heißt aber nicht, das hier nicht mehr Energie benötigt wird, sondern nur, dass diese in Form von Sonnenenergie (direkte Sonneneinstrahlung) in dem natürlichen Prozess eingebunden ist. In jedem Fall wird weder Umwelt noch Natur, durch von uns erzeugter Energie unnötig belastet und der geringe Energiebedarf provoziert die direkte Verwendung erneuerbarer Alternativen.
Ein interessanter Punkt ist darüber hinaus, das sauberes und trinkbares Wasser entsteht, das bei Bedarf und durch geringfügige Anreicherung von Mineralien sehr leicht aufgewertet werden kann. Unsere Entwicklungen verfolgen verschiedene Sichtweisen, die hier nachfolgend entsprechend beschrieben werden. Anzumerken ist noch, dass diese Technik auf die Sonne angewiesen ist, sollte aber in den Regionen, in denen das System zum Einsatz kommen wird, nicht das Problem ist. Darüber hinaus kann das System natürlich auch für andere klimatische Bedingungen konzeptionell angepasst werden, wenn das Modell entsprechend den erforderlichen Parametern erweitert wird.   Abschließend ist zu den drei Teilen dieses Projektes zu sagen, dass sich hieraus weitere Konzepte ableiten werden, die an anderer Stelle dieser Website beschrieben werden.


Mit diesem kleinen Tischgerät haben wir die ersten Tests gemacht, die die Ergebnisse hervorgebracht haben. Es wurden aber auch die Defizite deutlich, die an den nachfolgend beschriebenen Modellen vor einem möglichen Testlauf berücksichtigt werden müssen, um die gewünschten Ergebnisse zu bestätigen. Ansonsten besteht an der Funktionsweise, selbst aus Sicht der einfachen Schulphysik, kein Grund daran zu zweifeln. Alles basiert auf bekannten Formeln und Parametern, die in Formelsammlungen und bekannten Diagrammen seit Generationen existieren und angewendet werden.
Dieses Anwendungskonstrukt dient der Entwicklung kleiner Anwendungsmöglichkeiten um Trinkwasser für private autonome Selbstversorger, Freizeit und Camping zu erzeugen.
Dieses Konzept kann pro Tag bis zu 15 kg Meerwasser verdunsten und kondensieren lassen. Dabei entstehen nebenbei auch bis zu ca. 50 gr Salz, das je nach Qualität des Meerwassers direkt verwendet werden kann. Dafür muss aber auch dieses Modell leicht modifiziert werden.



Das nächste Model steht für den Anfang und den Grundgedanken dieser Projektreihe. Dabei geht es vorrangig um den Einsatz in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft im weitesten Sinn (Wüstenbegrünung). Das kanarische Klima entspricht im Vergleich einem gesunden Mittelwert. Sicherlich funktionieren diese Anlagen auch noch bei etwas milderem Klima, jedoch sind sie bedenkenlos auch für intensiveres Klima mit höheren Temperaturen einsetzbar. Weltweit sind sie an den meisten Stellen einsetzbar, an denen viel Wasser für Mensch und Natur benötigt wird. Am Vorteilhaftesten sind dabei Küsten- und Inselregionen, an denen einfach eine zentrale oder dezentrale Bereitstellung von Meerwasser gewährleistet werden kann.
Dieses Konstrukt das den natürlichen Prozess unter dem Einsatz einer Spiegelrinne ermöglicht, ist für den Betrieb auf Plantagen für die Wasserversorgung der Anpflanzungen gedacht. Dabei bietet diese Lösung den Vorteil, dass der erforderliche Wasserbedarf mit minimalen Kosten gewährleistet werden kann. Diese Bauart liefert am Tag bis zu 200 l direkt verwendbares Wasser. Zudem fällt hier Salz an, das ebenfalls direkt verwendbar ist und zur Entlastung der Kosten beitragen kann. Je nach Region sollte hier eine konzeptionelle Anpassung des organisatorischen Betriebs vorgenommen werden.
Dieses Modell, wie wir es hier in den Anfängen des GSC-Entwicklungszentrums entstanden ist, wird in der nächsten Zeit geringfügig modifiziert und verschiedenen Tests unterzogen. Unter Einbeziehung dieser Ergebnisse soll daraufhin ein Prototyp entstehen, der in weiten Teilen theoretisch und dem bis her erkennbaren Rahmen planungstechnisch bereits erarbeitet ist und auf seine Verwirklichung wartet. Dieser Prototyp wird dann auch mit einer Steuerung ausgestattet, die den Spiegel vollautomatisch immer der Sonne folgen lässt.


Bei dieser einfachen Konstruktion handelt es sich um ein wissenschaftliches Nachweismodell. Es ist so konzeptioniert, das es in verschiedenen Testläufen genaue Ergebnisse und Teilergebnisse liefert. Suggestive wird das Modell mit zusätzlichen Sonden ausgestattet, damit der genaue Verlauf des Prozesses deutlich gemacht werden kann. Das wiederum ist erforderlich um eine optimale Dimensionierung zu ermöglichen.
Bei diesem Testmodell muss man aber auch verdeutlichen, dass es hier um die Vorlage für große Trink- und Nutzwasseranlagen geht, die sich über mehrere Hundert Quadratmeter erstrecken können. Dabei werden hier auch entsprechend große Mengen an Wasser als Tagesleistung generiert. Für diese Konzepte müssen genauere Daten vorliegen, ohne die eine exakte Aussage nicht möglich ist. Klar ist hierbei nur, das auf diese Art und Weise extrem hohe Wassermengen möglich sind, wobei die dafür erforderlichen Anlagen nur geringe Kosten in der Erstellung und der Wartung bedeuten. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus das hier die Herstellungskosten solcher Anlagen auf 0,5 -2 % vergleichbarer Anlagen sinken werden und das 1 m³ Wasser Kosten in Höhe von 0,16€ verursachen wird. Die gilt es zu verifizieren und anzupassen.

             
              Impressum