Heil- und Erholungszentrum

Die ersten Entwürfe für dieses Zentrum stammen aus der Feder des Planers und Autors Michael Gruber und sind aus dem Jahr 2006. Seit dem haben sich die Entwürfe kontinuierlich vervollständigt. Das Problem war das finden eines geeigneten Ortes, wo dieses Zentrum errichtet werden könnte, bis ihm auf eine besondere Art und Weise ein Fleck Erde deutlich wurde, der sich auf Gran Canaria befindet. Dabei ist es besonders interessant, dass die Kanaren bereits seit etwa 1650 über einen Kur-Tourismus verfügt haben, wenn auch anfangs nur auf einer der kleineren westlichen Inseln. Im Laufe der Zeit haben sich diese Bemühungen auf die gesamten Kanaren ausgedehnt. Dabei ist das weltweit beste Klima nicht der einzige Faktor. Auch das verstärkte Erdmagnetfeld, welches hier wirkt, hilft seit Jahrhunderten vielen Menschen ihr Leiden zu lindern oder zu heilen. Es ist damit am Ende nicht verwunderlich, das das Schicksal den Weg hier her gelenkt hat.

Das interessante ist, das die Form, dessen symbolische Auslegungen einen großen Spielraum an Bedeutungen hervorbringen können, dem Planer in keinster Weise bewusst waren. Jedoch benötigt diese spezielle Form besondere Anforderungen an einen möglichen Standort, was die Auswahl eingrenzt. Gerade die Kanaren bieten aber darüber hinaus noch einige Alternativen der zweiten Wahl, weshalb wir an dieser Stelle, das erst mal zurück stellen.

Aber um was geht es hier denn wirklich und was ist die Vision? Denn hierbei geht es um ein Gesundheitszentrum der besonderen Art. Es ist eine Verbindung aus modernen Heilverfahren, alternativen Heilverfahren in dem verschiedenste Formen und Entwicklungen die sich daraus ergeben und entstehen werden. Der Schwerpunkt ist hier der Mensch in Verbindung mit der Natur, die es aufzugreifen und auszubauen gilt. Dazu gehört auch, dass die in den 1920ern aus politischen Gründen aufgegebenen Bemühungen und Entwicklungen um den Kurtourismus, die es aufzugreifen und zu aktualisieren gilt. Hier entsteht eine Symbiose die sich letztlich in der Natur schließt und das Bewusstsein der Menschen zur Natur und zum eigenen SEIN forciert.

Es geht hier nicht um eine Konkurrenz zum bestehenden Gesundheitssystem und hier ist die Einbeziehung der Wissenschaften ein wichtiger Bestanteil. Denn die hier entstehende regionale Form kann und wird letztendlich nur der Anfang von etwas globalem sein, was ein grundlegendes Bedürfnis darstellt. Es geht nur sekundär um die Heilung im Nachhinein. Viele Dinge dienen dem Ausschluss von Erkrankungen und viele Dinge entsprechen einer Verdeutlichung, um Erkrankungen entgegenzutreten, damit sie erst gar nicht entstehen können. Alles um uns herum hat sich verändert, die Zeit, das Wissen, die Möglichkeiten und der Mensch muss sich in seiner Entwicklung damit auch identifizieren können und somit ist er der Maßstab dieser Vision. Alles orientiert sich am Menschen, Erde, Natur und Umwelt. Alles weitere erfolgt in den Konzeptionierungen.

             
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