Verde Gran Canaria - el canario verde

Mit "Verde Gran Canaria" und "el canario verde" stellt sich eine extrem große, intensive und langwierige Herausforderungen vor. "Verde Gran Canaria" ist spanisch und bedeutet so viel wie grünes Gran Canaria und "el canario verde", ebenfalls spanisch, bedeutet so viel wie ie grünen Kanarenund wie deutlich an den Bildern erkennbar ist kann das nur eine Zukunftsvision sein! Zum Teil wenigstens.
Aber für alle erst mal ein paar Infos, die das Thema begleiten. Jede der 7 Hauptinseln hat ihr eigenes Gesicht. Während La Palma eine extrem grüne Insel mit Urwäldern ist, haben die anderen mehr oder weniger wüstenähnliche und brachliegende Landstriche, meist in den südlichen Regionen. Bis auf die östlichen Inseln Fuerteventura und Lanzarote, die nur wenige oder fast keine Grünengebiete haben, existieren in den nördlichen Bereichen der Inseln meist üppige intensiv begrünte Bereiche, was die Inseln den Passatwinden und einer entsprechenden Wetterlage zu verdanken haben. So regnet es in den nördlichen Teilen der Inseln meist intensiver, während es in den südlichen Regionen nur an wenigen Tagen im Jahr passiert.

Nun das war offensichtlich nicht immer so, was deutlich wird wenn man sich die Geschichte betrachtet, nach der Playa del Ingles beispielsweise seinen Namen hat. Denn es bedeutet so viel wie Strand der Engländer und hängt damit zusammen, das im Süden von Gran Canaria die Engländer, besser gesagt englische Piraten im 16. Jahrhundert in Verbindung mit den regelmäßigen Überfällen auf die Spanier hier ganze Armadas an Schiffen gebaut haben sollen. Jedoch waren es die nicht alleine und die Ausbeutung der letzten Jahrhunderte taten ein Übriges dazu. Der Zucker aus Zuckerrohr für Rum und Europa haben die meisten Waldbestände, gerade auf Gran Canaria und im 17. - 18. Jahrhundert, reduziert. Dabei hat die Ausbeutung bis in die 1960er Jahre dazu beigetragen das der sprichwörtlich letzte Baum gefällt wurde und erst anschließend hat man in der Hauptsache die kanarische Kiefer großflächig angepflanzt. Trotzdem verfügt Gran Canaria augenscheinlich über fast 600 Quadratkilometer wüstenähnliche oder brachliegende Natur- und Landwirtschaftsflächen. Auf den anderen Inseln sieht es meist ähnlich oder noch gravierender aus, wenn auch die Hintergründe anders sein können. Dazu kommt das GC mit einer Vielzahl an Stauseen ein ausbaufähiges Potential besitzt. Sie sind zwar nicht immer voll, aber das Potential steckt in Innovationen.

Wenn wir jetzt zur Vision zurück kommen, geht es um eine intensive und vielartige "Wüstenbegrünung" mit extremen Mischkulturen, drastische Steigerung der regionalen wirtschaftlichen und der gemeinschaftlichen direkten Selbstversorgung, während die Vielfallt für den Export deutlich gesteigert wird. Etablierung, Aufbau und intensivierung von Süßwasser-Fischzuchten, sowie Aqua- und Hydro-Ponic-Systemen, entwickeln und anpassen von Perma-Kultur-Systemen, alles in Verbindung mit verschiedenen Landwirtschaften mit einer Mischkulturorientierung, innovative Wasserwirtschaftssysteme, Meerwasserentsalzung, zukunftsweisende Salzgewinnung, langzeitliche, sinnvolle und die Bevölkerung absichernde Beschäftigungsprogramme, intensive wissenschaftliche Kooperation mit der kanarischen Universität in allen nur erdenklichen Fakultäten. Bei diesem Rundum-Programm ist es nicht ausgeschlossen, dass sich bei der Bildung dieses 3-dimensionalen Netzwerkformates sich noch Aspekte ergeben, die mit Sicherheit nicht ausgeschlossen werden. Es ist ein alles umfassendes Konstrukt und dient global und regional als Vorbild, bei dem wir jeweils von der Integration bis zu einigen Tausend Menschen ausgehen können, die für alle Zeiten krisensicher ihre Familien absichern.  Erst mal geht es darum, diese Vision den Menschen und den Regionen als mögliches Konzept vorzustellen. Natürlich ist die Umsetzung der gesamten Konzeptionierung nicht in ein paar Wochen erledigt. Es ist ein langzeitliches Konzept, was uns über Jahre und Jahrzehnte beschäftigen wird. Am Ende wird aber nur das Konzept aufhören und bis auf einzelne Menschen die mit der Organisation der Projektierung beschäftigt sind, werden weit über 95 % das beständig weiterleben können.

             
              Impressum